MUTTODAYA
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Grundlegende Informationen für Mönche, die das Kloster Muttodaya besuchen wollen (ágantuka bhikkhus)

Allgemeines

Das Kloster Muttodaya ist in erster Linie ein Ort der Praxis und inneren Entwicklung für Ordinierte. Tagesablauf, Organisationsstruktur und interne Regelungen dienen dem Schutz der kontemplativen Lebensform.

ALLE Besucher des Klosters müssen verantwortungs- und pflichtbewusst ihren Beitrag leisten, die Aufgaben zu erfüllen und Arbeiten zu erledigen, die für einen reibungslosen Klosterbetrieb erforderlich sind: Leitung von Pújas, Hausarbeiten, Almosengang, Sangha-Arbeitsprojekte, evtl. Vorträge halten und Gäste empfangen, jeweils nach gemeinschaftlich erarbeitetem Plan.

Vinaya und Klosterregel

Strikte Einhaltung der Ordensdisziplin (vinaya) ist die Grundlage des monastischen Lebens. Maßgeblich sind im Kloster Muttodaya in erster Linie Suttavibhanga, Mahávagga und Culavagga des Vinayapitaka, ergänzt durch ein internes Regelwerk, das für besuchende Mönche während ihres Aufenthalts ebenfalls verbindlich ist. Die Auslegung der Kommentare wird nur in Ausnahmefällen zur Klärung von Punkten herangezogen, die im Kanon nicht ausreichend definiert sind. In der Umsetzung der monastischen Umgangsformen (kiccavatta) orientiert sich die ansässige Gemeinschaft an den Gepflogenheiten der thailändischen Waldtradition.

Kompatibilität des Vinayastandards gilt in Muttodaya als Hauptkriterium für die Beurteilung der Zusammengehörigkeit (samána-samvása) im Sinne eines gemeinsamen Uposatha.

Zur Wahrung des Vertrauensverhältnisses zwischen Laienunterstützern und Klostergemeinschaft wird Bhikkhus, deren Vinayastandard erhebliche und/oder sehr augenfällige Mängel aufweist, nahegelegt, auf einen Besuch in Muttodaya zu verzichten. Beispiele sind:

  • Bhikkhus und Sámaneras, die Geld annehmen, besitzen, verwenden (Nissagiya Pácittiya 18-20, Sikkhápada 10)

  • Bhikkhus, die mit einer Frau (ohne Begleitung eines männlichen Laien) auf Reisen gehen (Pácittiya 44, 45, 67)

  • Bhikkhus und Sámaneras, die selber Auto fahren

  • Bhikkhus und Sámaneras, die ihre Roben nur zeitweilig tragen

  • Bhikkhus und Sámaneras, die einem Beruf nachgehen oder sonstiges laienähnliches Verhalten zeigen

Spezielle Regeln zum Schutz des kontemplativen Umfelds

Mobiltelefone sind im Kloster nicht zu benutzen.

Das Büro ist während der stillen Zeit (13 h bis 7 h) nicht zu benutzen.

Computernutzung im Büro und Internetzugang sind limitiert. Benutzung privater Computer ist nicht erlaubt.

Die Klostergemeinschaft nimmt keine Hauseinladungen oder Einladungen zur Teilnahme an Kongressen, Lehrveranstaltungen, Podiumsdiskussionen etc. an (Ausnahme: Todesfall, Beisetzung).

Sonstiges

Einmalessen (= eine Mahlzeit pro Tag um 11 h) ist der Standard. Wenn Laiengäste im Kloster sind und Bedarf besteht (z.B. bei sehr kalter Witterung oder körperlicher Arbeit am Vormittag), können sich Mönche um 7 h eine Kleinigkeit zusätzlich offerieren lassen. Eine Frühstücksveranstaltung findet nicht statt.

Die Ordinierten essen ihre Mahlzeit gemeinsam, im Schweigen, aus der Almosenschale.

Das Verbot des Aufbewahrens von Nahrung wird strikt befolgt. Gerichte, die bereits offeriert wurden, werden an darauf folgenden Tagen nicht wieder angenommen. Auch bei Stärkungsmitteln und Säften findet kein „Wieder-Offerierungs-Ritual“ statt.

Aufenthalt

Bhikkhus mit weniger als fünf Regenzeiten (vassa) und Sámaneras können das Kloster Muttodaya nicht besuchen. Ausnahme: wenn triftige Gründe vorliegen, mit schriftlicher Erlaubnis des Upajjháya oder Nissayácariya.

Bhikkhus mit einem kompatiblen Vinayastandard können sich nach Vereinbarung und nach Verfügbarkeit von Unterkunft und sonstiger Kapazität im Kloster Muttodaya aufhalten.

Bhikkhus mit einem niedrigeren Standard können bis zu drei Tagen bleiben (am besten nicht an Uposatha-Tagen).

Bhikkhus, deren Vinayastandard erhebliche oder augenfällige Mängel aufweist (siehe oben), sind nicht erwünscht.




© Waldkloster Muttodaya.