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Morgendämmerung (aruna): Uhr ME(S)Z

(Nach dem Vinaya beginnt ein neuer Tag mit der Morgendämmerung, nicht um Mitternacht. Einige Regeln des Mönchskodex beziehen sich darauf.)

Sonnenhöchststand:

 Uhr ME(S)Z

Neuigkeiten von Muttodaya

  • Neues zur Regenklausur 2017

Bauen:

Wagenkuti 2: Die Innenausstattung wurde fertiggestellt, eine überdachte Eingangsterrasse mit Markisen gebaut (A. Ottama, A.Mettiko, Benni). Die Möblierung in Wagenkuti 1 wurde verbessert. 

Webseite: alle Mutto-Talks (in 3 Sprachen) plus Bilder und Texte wurden zu unserer neuen MEDIATHEK kombiniert ( Alex).

Die Werkstatt wurde komplett neu gestaltet, renoviert, sortiert und so weiter  ... (A.Ottama).

Besucher:

LP Liam Thitadhammo (Oberhaupt der Ajahn Chah Tradition), Ajahn Kevali, Ajahn Moshe, Ajahn Amnat (2. bis 5. Mai)

LP Sopha Uttamo (Ajahn Chah Tradition, aus der Provinz Khorat), Ajahn Pakorn ( 27. Juni bis 5. Juli)

Khruba Khantiko (er lebt jetzt in einer kleinen Einsiedelei in den Bergen von Chiang Mai - 20. bis 31. Mai)

Ehrw. Samita (unser ehemaliger Anagarika Markus, der in Sri Lanka ordiniert wurde und dort lebt - 24. März bis 22. April)

Sangha:
Vier Bhikkhus verbringen gemeinsam die Regenklausur (Than Ajahn Cattamalo, Ashin Ottama, Ajahn Mettiko und Than Chandako). Das Quorum für die Rezitation der Patimokkharegeln ist somit erfüllt.

  • Neues zum Jahresende 2016
Bauen und Anschaffungen:
Eine vierte wintertaugliche Mönchsunterkunft wurde kurz vor der Regenklausur notwendig. Ein voll isolierter, elektrifizierter Bauwagen wurde nach unseren Plänen und Vorgaben von der Firma Huchler im bayerischen Schwaben gebaut. Der Wagen soll im kommenden Jahr fertig ausgebaut werden.
Das Klosterauto, der alte Opel Astra Kombi, kam nicht mehr durch den TÜV. Ein neues gebrauchtes Auto, ein Ford Focus Kombi (HO-TU 109), ist nun das aktuelle Klosterauto.

Besuch:
Im November kam der Ehrw. Sambodhi (Tschechei) zu Besuch.
  • Neues zur Regenklausur 2016
Bauen:
Verbesserungen an der Mahatherakuti
Verbesserung der Brunnenwasserversorgung
Neugestaltung der Terassenmauer
(Projekte sind abgeschlossen oder fast abgeschlossen)

Besuche

1.-15.Mai:
Der Ehrwürdige Ekaggato (Luang Ta Farang, USA), kam aus Thailand zu Besuch.

Klostermannschaft:
Erstmals verbringen fünf Bhikkhus die Regenklausur gemeinsam im Kloster (Than Acan Cattamalo, Ashin Ottama, Acan Mettiko, Than Thiracitto und Than Chandako). Das Mindestquorum für die Rezitation der Patimokkharegeln an den Neu- und Vollmondtagen und für das Ausbreiten einer Kathina ist also erfüllt.

  • Neues zum Jahresende 2015
Bauen:
Der Kaminkopf des Küchenschornsteins wurde repariert und verputzt (Jörg). Ein "erwachsener" Buchsbaum (gespendet von Eddie)  wurde von Michael und Team in die Löschteichhecke integriert. Michael besorgte und montierte Ersatz für die zerbrochenen Griffe der Garagentore. Benni baute einen neuen Brunnendeckel.

Besuch:
Im September kam Thich Thong Trach, der Vizeabt des Klosters Amitayus (Vietnamesiche Zen und Reine Land Schule) zu Besuch.
Ajahn Sujato, ein australischer Mönchsgelehrter, kam im Dezember für 3 Tage zu Besuch.

  • Neues zur Regenklausur 2015
Bauen:
Das Hügeldenkmal wurde gärtnerisch generalüberholt (Michael und Team). Der eingesunkene Sockel der Statue wurde repariert (Klaus, Klaus und Remo) Der Kamin des Kachelofens erhielt ein neues Dach (gebaut von Benni). Die Terasse erhielt ein Sonnensegel (gebaut von David). Am Klosterbrunnen, an der Hauswasseranlage und an der Kleinkläranlage wurden verschiedene Reparaturen, Verbesserungen und Ergänzungen durchgeführt. Die eingesunkenen Platten der Terasse wurden egalisiert und die beschädigten Fliesen an der Eingangstür ersetzt (von Jörg). Das Hauptgebäude musste mit neuen funkvernetzten Rauchmeldern ausgestattet werden. Der Funktionskeller des Sanitätgebäudes bei Kuti 1 erhielt eine Lüftung (Gero und Eddie). Die Garagen wurden ausgebessert und vom Design her der Hausfassade angepasst (Dietmar und A. Mettiko). Die große Holzlege erhielt einen neuen Anstrich mit Holzschutzlasur (A. Mettiko). Einen speziellen Dank an Alexander, der uns immer wieder bei Computerproblemen hilft.
Herzlichen Dank an alle Spender und Helfer!

Weitere Bauvorhaben, wie zum Beispiel Maßnahmen an der Mahatherakuti, die betagten Gästen den Aufenthalt erleichtern sollen, oder die Neugestaltung der Terassenmauer, wurden aus finanziellen Gründen vertagt.


Besuche von Meditationsmeistern 2015:

1.-15.Mai:
Luang Phor Bunmi Dhammarato, Thai, Abt von Wat Tham Tao, 40 Regenklausuren,  kam mit seinem Aufwärter, Acan Ek. Er inspirierte uns mit einer ganzen Reihe von Dhammavorträgen, die als MP3s erhältlich sind. Ein Vortrag wurde als Heft gedruckt.
25.-30. Juni:
Bhante Gunaratana, Sri Lanka/USA, Abt der Bhavana Society, mit 68 Regenklausuren der ordensälteste Mönche, der je bei uns zu Besuch war, kam mit seinem Aufwärter, dem Ehrw. Mangala, USA. Es war ein Genuss, Dhamma von Bhante G zu hören und eine Ehre, die Patimokkharezitation mit ihm abhalten zu können.

Klostermannschaft:
Wieder verbringen vier Bhikkhus die Regenklausur gemeinsam im Kloster (Than Acan Cattamalo, Acan Mettiko, Acan Kantadhammo und Than Chandako aus Spanien). Das Mindestquorum für die Rezitation der Patimokkharegeln an den Neu- und Vollmondtagen ist also wieder erfüllt.

  • Schon wieder im Fernsehen
Interviews mit den Muttomönchen in "Wir in Bayern".

  • Neues zum Jahresende 2014
Bauen:
Die Neugestaltung der Fassade des Hauptgebäudes wurde abgeschlossen: Außendämmung der Nordseite, neuer Putz  und neue Farbe an den Wandteilen, die bei den Arbeiten 2012 noch nicht mit dabei waren. Dazu neue Fensterbretter und neue Lackierung des Klosterschildes. Das Hauptgebäude lässt sich jetzt wirklich sehen!
Der Dachstuhl der Scheune wurde an verschiedenen Stellen verstärkt, dort wo der Holzwurm aktiv war.

Herzlichen Dank an die vielen Helfer und Spender.

Besuch:

Khruba Dähn Thiracitto, ein deutscher Mönch, der in Thailand wohnt, kam für 10 Tage zu uns.

  • Neues zur Regenklausur 2014
Bauen:
Der Löschteich wurde fertiggestellt und bepflanzt: außen herum eine Hecke (Feuerdorn, Heckenrosen u.a.), in der Flachwasserzone diverse Binsen und Teichrosen etc.
Die Holzlege erhielt die seit langem benötigte Regenrinne.
Herzlichen Dank an die vielen freiwilligen Helfer!

Besuche von Meditationsmeistern 2014:

Eine große Ehre und Inspiration war der Besuch folgender Mönche:
April:
Ehrw. U Kusalasami aus Burma (wohnt derzeit im Bodhi Vihara, Freising)
1.-6.Juni:

Luang Phor Liam Thitadhammo (T, Abt von Wat Nong Pa Phong, Oberhaupt der Ajahn-Chah-Tradition)
Than Ajahn Dschandie Kantadhammo (T, Abt von Wat Pa Ambavan, Chonburi, bereits 2011 bei uns zu Gast)
Acan Siripañño (MY, Abt von Wat Tao Dam),
Acan Kevali (D, Abt von Wat Pa Nanachat)
Acan Khemavaro (US; Abt von Wat Buddha Dhamma in Australien)
Than Thaniyo (AU).
9.-15. Juni:
Than Acan Tan Thiracitto, (T, Wat Bunyawaas)
Acan Tejapañño.

Klostermannschaft:
Erstmals verbringen vier Bhikkhus die Regenklausur gemeinsam im Kloster (Than Acan Cattamalo, Acan Mettiko, Than Ron Kantadhammo und Than Khantiko). Das bedeutet, dass die Klostergemeinschaft an jedem Uposathatag die Patimokkharegeln rezitieren kann.

  • Neues zum Jahresende 2013
Das Sanitärgebäude bei Kuti 1 wurde fertiggestellt. Damit ist das Leben im rauen Frankenwald etwas leichter geworden: keine 200 Meter Weg (im Winter durch tiefen Schnee) zur Toilette mehr und zur Besuchssaison müssen sich jetzt nicht mehr bis zu sieben Mönche die bislang einzige Dusche teilen. Ein herzliches Dankeschön an alle, die durch ihren Arbeitseinsatz  bzw. ihre zweckgebundenen Spenden dieses Projekt ermöglicht haben!

Der Teich konnte nach Erwerb einer geeigneten Pumpe und Schlauchmaterial mit Wasser aus dem Siebengrünbach gefüllt werden. Ein Wildschutzzaun wurde errichtet. Dieser soll etwa 2 Jahre lang als Provisorium zur Absicherung stehenbleiben, bis eine Hecke seine Aufgabe übernimmt. Der Teichbau beruht auf einer Auflage des Landratsamtes.
  • Neues zum Ende der Regenklausur 2013
Bauen: 
Die Wagenkuti bekam einen Stromanschluss. Die Isolation der Wände und des Daches musste erneuert werden. Dabei erhielt die Wagenkuti auch einen neuen Boden und neue Innenverkleidung.
Sanitärgebäude bei Kuti 1: mit Anschluss vom Brunnen und zur Hauskläranlage wurde (fast) fertig gestellt
Teich: ein Lösch- und Lotusteich wurde gegraben und mit Folie ausgelegt; nächstes: Befüllung, Umzäunung und Bepflanzung.

Mönche zu Besuch:
Luang Phor Khamphong und Ajahn Moshe (Thailand, Linie Ajahn Chah)
Ven. Sarananda (Sri Lanka)
Ajahn Kevali (deutsch, Abt von Wat Pa Nanachat) und Ajahn Ex (Wat Nong Pa Phong)
Ajahn Dhammasiha und Samanera Cittapalo (deutsch, wohnhaft in Australien)
Ven. Samita (deutsch, wohnhaft in Sri Lanka = unser Ex-Anagarika Markus)
  • Neues Gästehandbuch
Ab Februar 2013 hat das neue Gästehandbuch Gültigkeit (Link unter Aufenthalt). Neben einigen kleineren Korrekturen ist die wichtigste Verbesserung Folgendes (von Seite 6):

"Alle elektronischen Geräte müssen nach dem Eintreffen im Kloster beim Büro-/Gästemönch abgegeben werden, der diese für die Zeit deines Aufenthalts verwahrt. Dazu gehören Mobiltelefone, Computer aller Art, eBook Reader, MP3 Player usw. Noch besser ist, alle Geräte gleich zu Hause zu lassen.

Bitte erledige deine privaten und geschäftlichen Dinge vor deinem Eintreffen, so dass du während deines Aufenthalts Pause von der Außenwelt haben kannst. Im Notfall kann das Klostertelefon während der Bürozeit nach Rücksprache mit einem Mönch benutzt werden.

Das Kloster stellt Abspielgeräte für klostereigene Medien (MP3) bereit. Die Klosterbibliothek ist gut sortiert und steht Gästen zur Verfügung."


  • Neues zum Jahresende 2012
Interreligiöse Fernwanderung
Unser Freund Paul Sharman aus Australien wanderte (alles zu Fuß!) den gesamten Jakobsweg vom Kloster Muttodaya bis Santiago de Compostella. Er benötigte für die ca. 2500 km 4 Monate und kam gerade rechtzeitig vor Weihnachten dort unten an.
Sonst gibt's nix neues.
  • Neues zur Regenklausur 2012
Bauen; 
Die Wagenkuti bekam eine nettere Innenausstattung und eine Bodenisolation.
Das Hauptgebäude erhielt eine Außenisolation.
Meditationsmeister zu Besuch:
Luang Phor Bundschuh Thitaguno, Luang Phor Kham Nisoko, Luang Phor Damrong Sucitto und Luang Phor Khuun Tikaviro, Ajahn Chah tradition.
Luang Phor Thong Daeng Varapañño, Wat Phra Dschao Ton Luang (Dh), Chiang Mai
Khrujahn Ton Dhammarato, Wat Pa Dan Vivek (Dh), Büng Kan
  • Artikel in fränkischen Tageszeitungen
Ein netter Zeitungsartikel, entstanden beim Almosengang am Kulmbacher Marktplatz, erschien am 21.Juni 2012 in diversen fränkischen Tageszeitungen.
  • Dokumentarfilm im Bayerischen Fernsehen
Der 45-minütige Film von Frieder Käsmann über das Kloster Muttodaya und sein Umfeld wurde im April unter dem Titel "Die Mönche im Wald" im Bayerischen Fernsehen ausgestrahlt (gibts auch auf Youtube).
  • Neues zum Jahresende 2011
Bauliches: Das Dach des Hauptgebäudes hat einen Schneefang erhalten. Im Keller wurde eine Wasserentsäuerungsanlage für die Brunnenwasserversorgung installiert.

  • Thailändischer Kronprinz besucht Muttodaya
Seine Königliche Hoheit, der thailändische Kronprinz Maha Vajiralongkorn besuchte am 28.Juli 2011 Kloster Muttodaya. Er überreichte anlässlich seines Geburtstages Sanghadana und hielt ein Dhammagespräch mit den anwesenden Mönchen.

  • Neues zur Regenklausur 2011
Entwicklung des Klosters:
Im April wurden auf der Stupawiese 600 Bäume gepflanzt.
Kuti 2 wurde fertiggestellt.
Die Stromleitung zum Hauptbrunnen wurde erneuert. Dazu wurden ca. 200 Meter Erdkabel verlegt.
Das Dach der Holzlege erhielt Randanschlüsse und Traufbretter.
Die Bauwagenkuti erhielt eine Wohnwagen-Gasheizung.

Personelles:

In der Reisezeit zwischen der Schnee- und der Regenklausur besuchten uns folgende Bhikkhus (nach Seniorität geordnet):

Luang Phor Dschandie Kantadhammo (T), Abt von Wat Pa Ambavan, Chonburi
Ajahn Nyanabodhi (D), Metta Vihara
Ajahn Martin Piyadhammo (D), Wat Pa Baan Taad
Ajahn Kevali (D), Abt von Wat Pa Nanachat
Ajahn Sambodhi (CZ), Metta Vihara
Ajahn Moshe (T), Wat Pa Nanachat
Tan Ron (D), Wat Naa Kham Noi
Tan Cittaviro (D), Wat Pa Nanachat
Tan Kaccayano (CH), Metta Vihara
Tan Nandiyo (D), Dhammapala
Tan Santikaro (SK), Kloster in Thailand
Tan Sivali (D), hat inzwischen entrobt
Samanera Cittapalo ist nach Australien zurückgekehrt.

Durch die vielen Besucher hatten wir zweimal die Gelegenheit zur Patimokkha-Rezitation, einmal sogar in "Familienbesetzung" (nur deutsche Mönche, alle in Thailand in der Waldtradition ordiniert).
Durch den Besuch von Luang Phor Dschandie konnte Kuti 2 vollends ihrer Bestimmung zugeführt werden: sie ist normalerweise die Unterkunft des Seniormönchs, aber zugleich Khruba-Ajahn-Kuti, d.h. eine Kuti, in der besuchende Meditationsmeister übernachten und Sanghamitglieder empfangen.
Das Medieninteresse war wieder stark: Ein TV-Team vom WDR drehte für einen Fernseh-Essay (ARD, 26.11.11, 20.15h) und ein Team vom BR drehte für eine 45minütige Dokumentation über das Kloster (alle dritten Programme und ARTE). Eine Rundfunkreportage (BR2) wurde bereits gesendet.

    •     Sima-Zeremonie im Kloster Muttodaya am 6.11.2010
    Zur Durchführung einer offiziellen Ordenshandlung (Sanghakamma) in einem buddhistischen Kloster ist ein vorher festgelegtes Gebiet, eine sogenannte Sima, erforderlich. Von Vorteil ist es, wenn die jeweilige Ordensgemeinschaft selbst zu diesem Zweck ein solches Gebiet (zum Beispiel um eine Ordinationshalle herum) absteckt und bestimmt. In Asien hat jedes voll etablierte Kloster eine derartige Sima, aber in Europa gibt es nur sehr wenige, z.B. im Kloster Amaravati in England.

    Am 6.11.2010 wurde im Kloster Muttodaya im Frankenwald in feierlichem Rahmen eine Sima errichtet, möglicherweise zum ersten Mal in Deutschland. Bereits am Vortag waren je zwei Mönche aus den Klöstern Metta-Vihara (Allgäu) und Bodhi-Vihara (Freising) angereist, um bei den vorbereitenden Ordensfunktionen zu helfen. Bei der eigentlichen Simazeremonie hatte der Meditationsmeister Luang Phor Sanong Katapuñño (Wat Sanghathaan, Thailand) den Sitz des Seniormönchs inne, der mit drei weiteren Bhikkhus aus seinem Zweigkloster in Berlin angereist war.

    Zur Markierung der Sima wurden vier Granitkugeln verwendet, die seit Monaten an Holzgestellen über voher ausgehobenen Löchern baumelten. Die Kugeln wurden von den ca. 250 Gästen fleißig mit Blattgold geklebt. Die Unterstützer des Klosters kamen aus allen Gegenden Deutschlands, aber auch aus fernen Ländern, wie z.B. Thailand, Malaysia und Singapur.

    Punkt 14.14 Uhr hackten vier Schirmherren, darunter der kgl. thailändische Botschafter, die Haltestricke durch und versenkten so die Markierungskugeln in der Erde. (Ein paar Tage später wurden über den Kugeln als oberirdisch sichtbare Markierung vier Felsbrocken mit je einer Bronzeplakette daran platziert. Die Findlinge sind aus Eklogit, einem sehr alten und seltenen Mineral. Sie wurden von Bürgermeister Ehrler im Namen der Marktgemeinde Stammbach „überreicht“.)

    Eine halbe Stunde nach dem „Einlochen“ fand dann das Sanghakamma zur Einweihung der Sima statt. Daran nahmen 11 Bhikkhus aus 7 Ländern teil – ein eindrucksvolles Bild. Einen weiteren Höhepunkt bildete die Rezitation der Ordensregeln (Patimokkha) als einer der ersten Amtshandlungen in der neuen Sima. Der Ehrwürdige Kaccayana gab diesem magischen Tag nach der Abendmeditation mit seinem Vortrag „Die Sima im Herzen“ einen würdigen und besinnlichen Abschluss.

    Fotos auf unserer Bilder-Seite und auf folgenden links:
    [Galerie von Cheng Geok Thong]
    [Galerie von Jian Jen Thong]
    [Muttodaya Sima - Muttomovie]
    [Artikel in der Frankenpost]



    • Neues zum Jahresende 2009
    Bauliches
    Die erste wintertaugliche Kuti ist fertig. Es ist ein ruhiger, warmer, zur Praxis inspirierender Ort des Rückzugs geworden, der jetzt von Than Mettiko bewohnt wird. Seine bisherige Unterkunft , ein Wohnwagen, wurde nicht mehr benötigt (keiner sonst will darin wohnen) und vom Trägerverein verkauft. Der Bau von Kuti 2 wurde eingeleitet.
    Diverse Renovierungsarbeiten im Hauptgebäude und in der Scheune wurden durchgeführt. Eine Verbesserung der Wasserversorgung steht noch aus: Erneuerung von 200 m vergrabenem Stromkabel zur Brunnenpumpe, Aufbereitungsanlage nach Behördenvorschrift.
    Die Wiese hinter dem Haus soll komplett aufgeforstet werden. Die behördliche Genehmigung wurde erteilt . Am Weg entlang hat Michael 10 größere Walnussbäume und Linden gepflanzt, die das Klostergelände etwas besser nach außen abgrenzen.
    Der bestehende Wald wird nach und nach verjüngt. Zu dicht stehende große Bäume werden ausgedünnt. Feuerholz für unsere moderne Holzheizung ist gemacht; der Ertrag aus dem eigenen Wald müsste dieses Jahr über den Winter reichen.



    • Erste Patimokkha Rezitation
    Am Asalha Puja Tag, dem Vollmond im Juli konnten wir mit Verstärkung der Freisinger Bhikkhus zum ersten Mal Patimokkha, den Kodex der 227 Regeln, rezitieren. Dafür müssen sich mindestens 4 Bhikkhus versammelt haben. Die Rezitation war eine besondere Sache für uns, weil es die Ordensgemeinschaft (samvasa) etabliert und die Ordinationslinie bis zurück zum Buddha bekräftigt. Ein wahrhaft glücksverheißender Anlass! Und es wurde noch besser, als am Nachmittag unter der Buddhastatue auf dem Gipfel unserer neuen Stupa Reliquien eingebracht wurden, und der Stupa in einer kleinen Zeremonie mit 5 Mönchen und 50 Laienunterstützern den 28 Buddhas der Vergangenheit gewidmet wurde.


    • Entwicklung im Kloster
    (Siehe auch unsere Bilderseite)
    Besucher nach der Regenklausur:

    Im Winter waren Ajahn Vimalo, Ajahn Kongrit und Ajahn Hasakhorn aus England (Amaravati) für einige Zeit zu Besuch.
    Kurz vor der Regenklausur 2009 hatten wir noch folgende Besucher:
    Than Adaro, Bhante Sambodhi, die Mönche aus Bodhi Vihara, Freising (U Tejobhasa und Thitadhammo), den Ehrw. Sunita, die Schwestern Mudita Bhikkhuni und Saddha aus Anenja Vihara, sowie Lama Lhündrup.
    Besonders gefreut hat uns der Besuch des Meditationsmeisters Than Pu Ton Dhammarato aus Wat Pa Dahn Vivek, Nong Khai, Thailand, der alle Herzen mit seiner Metta gewann und für Inspiration durch sein Dhamma, direkt aus der Praxis, sorgte.
    Bauprojekte:
    Die Holzlege ist fertig. Durch das verlängerte Dach kann sie auch zur Gehmeditation im Freien bei schlechtem Wetter verwendet werden.
    Der Umbau der Dhammahalle ist abgeschlossen. Es ist ein inspirierender, stiller Ort geworden, der zur Meditation einlädt. Dank an die vielen Helfer, insbes. Dietmar, Herbert, Klaus.
    Das Klosterschild konnte, nachdem die Gefahr von Dachlawinen endlich vorüber ist, montiert werden. Vielen Dank an den Spender, Leo.
    Knapp 100 Bäume wurden gepflanzt (Buche, Fichte, Kiefer, Lärche, Esche, Ahorn, Birke), damit sich die freien Flächen hinter dem Hauptgebäude allmählich in Wald verwandeln und den Waldunterkünften noch mehr Abgeschiedenheit bieten. Gute Arbeit von Jason, Jochen und Philip.
    Mit der Arbeit an 2 wintertauglichen Kutis (Hütten) wurde begonnen. 
    Bauphase 1 der Stupa ist abgeschlossen.
    • Im Frankenwald Erleuchtung finden
    Artikel im FRÄNKISCHEN TAG vom 27.2.09
    [link]


    • Widmungszeremonie 
    Am Sonntag den 25. Mai 2008 haben sich über 60 Freunde des neuen Waldklosters Muttodaya in Herrnschrot versammelt. Dabei ging es um die formelle Übergabe und Widmung des Klosters an die Mönchsgemeinschaft (bhikkhu-sangha), als auch um die Vesakfeier. Mit zwei bereits ansässigen Mönchen und drei Besuchern waren insgesamt fünf Mönche anwesend bei der Zeremonie. Ab vier kann man schon im Sinne des Vinaya über eine Sangha oder "Gemeinschaft" sprechen. Das Kloster wurde von den Spendern nicht an eine bestimmte Gruppe oder einen einzelnen Lehrer gewidmet, sondern an die Mönchsgemeinschaft der vier Himmelsrichtungen, die gekommen sind oder künftig kommen werden. So hat es der Buddha selbst empfohlen in einem Vinayatext, der vorgelesen wurde. Danach rezitierten die Mönche einige Parittas (Pali Verse) um die grosszügige Spende zu segnen.

    • Die Walz der Waldmönche
    Im April 2008 haben Ajahn Chandako (Vimutti Monastery, Auckland) und Tan Mettiko (Waldkloster Muttodaya) eine Tudong-wanderung auf der Südinsel Neuseelands gemacht. Den Bericht von Tan Mettiko können sie hier lesen:
    [link]



    • Artikel in der Frankenpost von 12.04.2008

    Buddha wohnt im Frankenwald

    Klostergründung | In Herrnschrot bei Stammbach entsteht das erste buddhistische Waldkloster in Deutschland. Eigenständige westliche Tradition soll sich entwickeln. Zunächst Heimat dreier Mönche.
    Im äußersten westlichen Winkel des Landkreises Hof, in einer ländlich geprägten Landschaft mit schönen Wiesen und Waldgebieten, liegt der kleine Ort Gundlitz mit dem Ortsteil Herrnschrot, zum Markt Stammbach gehörig. Ein idealer Platz, um die Schönheit der Natur auf sich wirken zu lassen und die Gedanken nach innen zu lenken. Ein idealer Platz für ein Kloster […] 

    [link]

    © Waldkloster Muttodaya.